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Portrait,

das. (alt frz. portraire: darstellen, lat. protrahere: hervorziehen): der Versuch, die Persönlichkeit einer
porträtierten Person zum Ausdruck zu bringen.

Seit meiner Kindheit, habe ich regelmäßig die Aufmerksamkeit meiner Familie bei meinen unterschiedlichen konzertanten und dramatischen Theateraufführungen im Wohnzimmer beansprucht. Ich wollte durch Musik, Texte und Kostüme Geschichten erzählen und Bilder vor den Augen meines Publikums zum Leben erwecken. Damit begann mein schöpferisches Interesse. Meine eigene Fantasiewelt aus dem Nichts zu schöpfen, hat mich immer schon erfüllt und mir große Freude bereitet. 

Musik, und speziell das Singen, war Teil meines Lebens seitdem ich denken kann: ich habe früh angefangen, in der ortsansässigen Musikschule Unterricht zu nehmen und durfte schon als Grundschulkind solistisch und in verschiedenen kammermusikalischen Ensembles und Chören auftreten. 

Die Beschäftigung mit Bildern und dem Fotografieren trat erst später in mein Leben: Island mit seiner vielfältigen Natur und extremen Witterungen stellt für vielen Menschen einen Sehnsuchtsort wildromantischer Landschaftsvorstellungen dar - für mich war es vor allem meine Heimat, ganz intuitiv ein nicht endender Quell der Inspiration und - je älter ich wurde - zunehmend auch eine Möglichkeit, mich fotografisch auszuprobieren. Das wäre nicht möglich gewesen ohne die rückhaltlose Unterstützung und Bereitschaft meiner Freunde und Familie, mir jederzeit und an jedem Ort ihre Gesichter und Bilder anzuvertrauen. 

Das Foto stellt eine situative Version der Wirklichkeit dar. Als Fotografin kann ich diese Version konkret beeinflussen bzw. inszenieren. In dem kreativen Prozess der Auseinandersetzung mit dem Motiv, dem Anlass und der ästhetischen Umsetzung finde ich viele Parallelen zur musikalischen Arbeit: genauso wie jedes Motiv durch seine individuellen Gegebenheiten einerseits vorbestimmt ist und gleichzeitig doch durch meine Arbeit als Fotografin in ein ganz eigenes Licht gerückt wird, ist auch jedes Lied und jede Arie durch den Notentext prinzipiell festgelegt. Doch dann erarbeite ich meine ganz eigene Fassung, gebe dem Text und dem Charakter meine eigenen Züge. Und so gestaltet sich die Arbeit vor und hinter den Kulissen - als Sängerin und Fotografin - doch nicht so gegensätzlich wie es zunächst scheinen mag.

Warum habe ich mich für das Portrait entschieden?

Musik und Fotografie ermöglichen uns, Teil einer bereits vergangenen Wirklichkeit zu werden, und laden uns ein, Gefühle, Erzählungen und Fantasien zu empfinden. Ebenso wie der Gesang für mich die
unmittelbarste Form der Musik ist, ist auch die Darstellung eines Gesichts die persönlichste Form der Fotografie.

Ausgangspunkt für die Erfindung der modernen Kamera ist ein Spiegel. In einem Gesicht spiegelt sich viel mehr als den momentanen Gemütszustand. Es spiegelt mögliche Sehnsüchte, Herkunft,
Erlebtes und Vergangenes.

Es erzählt Geschichten ohne dass es eine Stimme hat. 

Auf paradoxe Weise verleiht der Fotograf ihm eine Stimme. 

Mögliche Sehnsüchte, Herkunft, Erlebtes und Vergangenes einer musikalischen Rolle können wir nicht sehen. Wir hören es: Denn die Stimme ist ähnlich wie das Gesicht, Spiegel sämtlicher menschlicher Eindrücke. Sie ist nicht minder charakteristisch und individuell.

Indem ich als Sängerin einer Rolle meine Stimme gebe, leihe ich ihr automatisch (m)ein Gesicht. 

In meinem Bachelorprojekt versuche ich, zwei Perspektiven auf meine Version der Geschichten und Rollen zu präsentieren: Ihr werdet hören, wie ich die Texte und Geschichten mit meiner Stimme erzähle, und sehen, welches Portait vor meinem inneren Auge entstanden ist.

 

 

Programm
 

Álfheiður Erla Guðmundsdóttir Sopran  
Daniel Gerzenberg Klavier & Cembalo


Vísur Vatnsenda-Rósu

Volkslied aus Island zum Gedicht von Rósa Guðmundsdóttir

Arrangement für Streichquartett und Sopran von Jón Ásgeirsson
 

Javier Aguilar Bruno Violine

Kaori Kobayashi Violine

Giulia Wechsler Viola

Dobrawa Czocher Violoncello



 

Domine Deus

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Allegro moderato: Duett für zwei Soprane aus der Messe in C-Moll KV 427


Sophia Schupelius Sopran




Chi il bel sogno di Doretta

Giacomo Puccini (1858-1924)

Arie der Magda aus der Oper La Rondine




Furie terribili

Georg Friedrich Händel (1685-1759)

Arie der Armida aus der Oper Rinaldo HWV 7


Javier Aguilar Bruno Violine

Kaori Kobayashi Violine

Giulia Wechsler Viola

Dobrawa Czocher Violoncello



 

The Night, in Silence, under Many a Star

George Crumb (1929)

Apparition - Elegiac songs and vocalises (1979)

Gedicht von Walt Whitman aus When Lilacs Last in the Dooryard Bloom’d



 

Se la mia stella

Joseph Haydn (1732-1809)

Arie der Flaminia aus der Oper Il mondo della luna
 

Ekaterina Bazhanova Mezzosopran



Arrière! Je réchauffe les bons

Maurice Ravel (1875-1937)

Arie des Feuers aus der Oper L’enfant et les sortilèges



 

Der Hirt auf dem Felsen

Franz Schubert (1797–1828)

D 965 - für Singstimme, Klarinette und Klavier
nach Gedichten von Wilhelm Müller und Karl August Varnhagen von Ense

Florentine Simpfendörfer Klarinette



 


 

 
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Vísur Vatnsenda-Rósu

Volkslied aus Island zum Gedicht von Rósa Guðmundsdóttir
Arrangement für Streichquartett und Sopran von Jón Ásgeirsson
 

Augen mein und Augen dein,
o ihr schönen Steine.
Mein ist dein und dein ist mein,
du weißt, was ich meine.

Vor langer Zeit sah ich ihn,
der er besonders hübsch war.
In allem, was ihn auszeichnet,
ist er von allen am meisten beschenkt.

Von allen Menschen betrauere ich dich am meisten,
Tränen von Kummer fließen.
O, dass wir uns nie getroffen hätt´n,
mein liebster Guter.

Augun mín og augun þín,
ó þá fögru steina.
Mitt er þitt og þitt er mitt,
þú veist hvað ég meina.

Langt er síðan sá ég hann
sannlega fríður var hann.
Allt sem prýða má einn mann,
mest af lýðum bar hann.

Þig ég trega manna mest,
mædd af táraflóði.
Ó, að við hefðum aldrei sést
elsku vinurinn góði.

 

Volkslieder

Volkslieder nennen wir die Lieder die sich durch Generationen eines Volkes entwickelt haben. Die konkrete Zeit oder der Ort der Entwicklung bleibt meistens unsicher. Manche Volkslieder reisen sogar von einem Land ins anderen. Die isländischen Volkslieder wurden häufig in den alten Kirchentonarten komponiert und klingen fast mittelalterlich. Der große Gesangsfortschritt Europas des 17. und 18. Jahrhunderts hat sich nicht nach Island verbreitet. Während die Meister der klassischer Musik des Festlands kamen und gingen, saß die isländische Nation in den Torfhäusern jahrelang (maximal mit 1-2 Notenbüchern pro Familie) und sang die dunklen Volkslieder, höchstens zweistimmig in Quintparallelen.


Vísur Vatnsenda-Rósu

In den 70er Jahren bearbeitete der Komponist Jón Ásgeirsson das Lied „Enginn lái öðrum frekt“ aus dem berühmtesten Volksliederbuch Islands (Þjóðlagasafn séra Bjarna). Erstens hat er den Rhytmus zu 4-3-4-2 verändert, die Melodie wenig verändert und seinen eigenen Dur-Teil des Liedes komponiert. Außerdem benutzte er die Weisen der Vatnsenda-Rósa als Text. Die Weisen der Vatnsenda-Rósa gehören zu den bekanntesten Volksliedern Islands.

Rósa Guðmundsdóttir ist 1795 in Nordisland geboren. Wie ihre Mutter und
Großmutter arbeitete sie als Hebamme und war für ihre Schönheit und Intelligenz bekannt. Vieles weist darauf hin, dass sie eine Liebesbeziehung mit dem Assistenten eines Politikers, Páll Melsteð, hatte und dass sie die Weisen über ihre Liebe zu ihm schrieb. Später heiratete Páll zu Rosas Enttäuschung die Tochter des Politikers. 

 
 
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Domine Deus

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Allegro moderato: Duett für zwei Soprane aus der Messe in C-Moll KV 427
 

Herr und Gott,
König des Himmels,
Gott, allmächtiger Vater.

Herr Jesus Christus,
eingeborener Sohn.

Herr und Gott,
Lamm Gottes,
Sohn des Vaters.

Domine Deus,
Rex coelestis,
Deus pater omnipotens.

Domine Fili unigenite,
Jesu Christe.

Domine Deus,
Agnus Dei,
Filius patris.

Wolfgang Amadeus Mozart

Wolfgang Amadeus Mozart, das musikalische Wunderkind und Sohn des Hofmusikers Johann Georg Leopold Mozart, wurde 1756 in Salzburg geboren. Aufgrund seiner einzigartigen Begabung reiste er schon mit sechs Jahren auf Konzertreisen durch Europa. Nachdem Mozarts Mutter auf einer der Reisen, in Paris starb, kehrte er nach Salzburg zurück und nahm eine Stelle als Hoforganist des Fürsterzbischofs von Salzburg an. Mozart blieb aber nicht lange in seiner Heimatstadt. Bald wurden ihm die Einschränkungen seines Arbeitgebers zu viel und er kündigte seine Dienste. 

Mozart verbrachte die letzten zehn Jahre seines Lebens in Wien und heiratete
die Sängerin Constanze Weber gegen den Willen seines Vaters. Er arbeitete dort als freischaffender Künstler, Opernkomponist und Lehrer und wurde schließlich zum kaiserlichen Kammerkomponisten ernannt, allerdings mit einem geringen Gehalt. Wenige Wochen nach der erfolgreichen Uraufführung der Zauberflöte erkrankte Mozart schwer. Er starb am 5. Dezember 1791 mittellos und verarmt in Wien. 

Mozarts kompositorisches Schaffen umfasst hunderte Werke und er war einer der größten Komponisten, die je gelebt haben.
 

Messe in C-Moll KV 427

Mozarts geistliche Werke umfassen rund 80 KV-Nummern. Mit Ausnahme der
unvollendeten C-Moll-Messe KV 427, der Motette Ave verum corpus KV 618
und dem unvollendeten Requiem KV 626 sind die ganzen Kirchenwerke
während der Salzburger Zeit bis 1781 entstanden. Losgelöst von allen kirchlichen Einschränkungen der Salzburger Zeit und ohne jeden äußeren Auftrag begann Wolfgang im Sommer 1782 mit der Komposition der C-Moll Messe. Am 4. August im gleichen Jahr fand die Hochzeit von Wolfgang und
Constanze statt. Hier liegt wahrscheinlich der Anlass des Werkes:  In einem Brief schrieb Mozart, er habe „in seinem Herzen versprochen, wenn er sie als seine Frau nach Salzburg brächte, dort eine neu komponierte Messe zur Aufführung zu bringen.“ Trotz der Geburtes ihres erstes Kindes, Raimund Leopold im Juni 1783, fuhren sie ohne ihn nach Salzburg, um dem Vater und der Schwester Constanze als neues Familienmitglied vorzustellen und das Verhältnis zur Familie wieder zu normalisieren. Leider starb der kleine Sohn während dieses Aufenthalts. Trotzdem sind die fertige Teile der Messe unter Mozarts Leitung und mit Constanze als erster Sopranistin am letzten Tag des
Aufenthaltes in Salzburg, 26. Oktober 1783, uraufgeführt worden.

Das Hauptmerkmal der C-Moll-Messe ist ihre stilistische Vielfalt. Nicht nur die
intensive Beschäftigung Mozarts mit den Werken Johann Sebastian Bachs
und Georg Friedrich Händels, sondern auch der italienische Stil des 18. Jahrhunderts schlägt sich in der Komposition der Messe nieder. Der kontrapunktische Stil ist in den Fugen am Ende des Gloria und des Sanctus zu hören. In der Messe verschmelzen auf schöner Weise, der Stil des Barock und der Klassik durch die abwechslungsreichen Arien, Chören und Ensembles. Nach der Abreise aus Salzburg schrieb Mozart nicht weiter an der Messe und so
bleibt es bei einem Torso -  ebenso wie bei seinem letzten kirchenmusikalischen Werk, dem Requiem KV 626.

 
 
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Chi il bel sogno di Doretta

Giacomo Puccini (1858-1924)
Arie der Magda aus der Oper La Rondine

 

Dorettas schöner Traum
wer konnte ihn erraten?
Wieso ist sein Geheimnis
enthüllt worden?

Ach! Eines Tages küsste
ein Student ihren Mund,
und jener Kuss war
eine Offenbarung:
Er war Leidenschaft!
Liebestaumel!
Sinnenrausch!
Die zärtliche Liebkosung
eines solch glühenden Kusses
wer kann dies jemals wiedergeben?

Ach! Mein Traum!
Ach! Mein Leben!

Was bedeutet aller Reichtum,
wenn am Ende
glückselige Liebe blüht!
O goldener Traum,
so lieben zu können!

Chi il bel sogno di Doretta
Potè indovinar?
Il suo mister come mai
Come mai fini

Ahimè! un giorno uno studente
In bocca la baciò
E fu quel bacio
Rivelazione:
Fu la passione!
Folle amore!
Folle ebbrezza!
Chi la sottil carezza
D’un bacio così ardente
Mai ridir potrà?

Ah! mio sogno!
Ah! mia vita!

Che importa la ricchezza
Se alfine è rifiorita
La felicità!
O sogno d’or
Poter amar così!

Giacomo Puccini

Giacomo Puccini wurde am 22. Dezember 1858 in Lucca in der Toskana geboren. Er ist das letzte Mitglied einer hochmusikalischen Familie, die für mehr als zwei
Jahrhunderten die Musikdirektoren der San Martino Kathedrale stellte. Als Puccini fünf Jahre alt war starb sein Vater. Um die Familientradition fortzuführen, entschloss sich Puccini zu einem Studium der Komposition bei zwei ehemaligen Schülern seines Vaters. 1876 erlebte er Verdis Aida in Pisa. Dieses Erlebnis war ausschlaggebend für seine Entscheidung, sein Leben fortan dem Schreiben von Opern zu widmen. So begann er 1880 motiviert sein Studium am Konservatorium in Mailand. Prägend für seine Arbeiten der folgenden Jahre wurde der Herausgeber Giulio Ricordi, der ihn beriet und half, Librettisten für seine Opern zu finden: Weitere entscheidende Persönlichkeiten im Leben Puccinis waren die Librettisten Giuseppe Giacosa and Luigi Illica, die er bei der Arbeit an seiner erfolgreichen Oper Manon Lescaut traf. Zu ihren Libretti komponierte er seine berühmtesten Opern: La bohème (1896), Tosca (1900) and Madama Butterfly (1904). 

Puccini ist Vertreter des Verismo. Das heißt, seine Opern stellen alltägliche
Charaktere statt Königtum oder Adel dar. Puccini wurde von R. Wagner inspiriert
und verwendete zum Beispiel Leitmotive, um bestimmte Charaktere oder Ereignisse zu interpretieren. Wenngleich alle seine Werke die melodische Klanggewalt und Leidenschaft eint, so kennzeichnen doch sehr spezifische Farben und Motive die einzelnen Opern: Beispielsweise japanische Volkslieder oder patriotisch amerikanische Motive in Madama Butterfly. Dabei komponierte
er auf eine Weise, die immer einen Fokus auf die Sänger legte. 

Puccini verlor den Kampf gegen Halskrebs im Krankenhaus in Brüssel 29. November 1925. Seine unvollendete Oper, Turandot, wurde zwei Jahre nach seinem Tod an der Mailänder Scala uraufgeführt.

La Rondine

Das Libretto der dreiaktigen Oper La Rondine stammt von Giuseppe Adami nach der deutschen Vorlage Die Schwalbe von Alfred Maria Willner und Heinz Reichert. Ursprünglich war Puccini gebeten worden, eine Operette für das Carl-Theater in Wien zu komponieren. Obwohl ihm eine durchkomponierte opera comica lieber gewesen wäre, schloß der Komponist den Vertrag ab. Die Oper wurde dann aber wegen des Ausbruchs des 1. Weltkrieges erst 1917 in Monte Carlo uraufgeführt.

Die Handlung spielt im Paris des zweiten Kaiserreichs. Magda, eine ehemalige
Kurtisane und Geliebte des reichen Rambaldo, unterhält sich in seinem Haus mit
ihren Freunden über die Liebe. Magda ist der gleichen Meinung wie ihr Gast,
dass romantische Liebe wieder in Mode sei. Magda singt die Arie „Chi il bel
sogno di Doretta“ und ihr wird prophezeit, dass sie wie eine Schwalbe
übers Meer der Liebe entgegen fliegen werde. Schließlich verliebt sie sich in
Ruggero, einen jungen Mann aus der Provinz, und trennt sich von ihrem
Gönner. Schlussendlich führt Magdas Geständnis über ihre Vergangenheit dazu,
dass die Beziehung zerbricht und Magda wieder zu ihrem alten Leben zurückkehrt.

Sprichwörtlich Flügel verliehen hat der schöne Name seiner Oper leider nicht: sie war eher ein Misserfolg. Puccini bearbeite den Schluss des dritten Aktes mehrmals und war mit seinem Versuch zwischen lyrischer Komödie und Operette nie zufrieden.

 
 
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Furie terribili

Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Arie der Armida aus der Oper Rinaldo HWV 7

Schreckliche Furien, 

Folgt mir, 

Umgebt mich 

Mit furchterregenden Fackeln.

Furie terribili

Circondatemi, 

Seguitatemi, 

Con faci oribili.


Georg Friedrich Händel

Georg Friedrich Händel ist 1685 in Halle geboren. Sicher ist, dass seine
musikalische Begabung schon früh Aufmerksamkeit erregte. Wahrscheinlich wäre er ein sogenanntes Wunderkind geworden, wenn der Vater ihn in seiner musikalischen Ausbildung unterstützt hätte. Mit 13 Jahren unternahm Händel mit seinem Vater eine Reise nach Berlin, wo er einen italienischen Hofkomponist kennenlernte. Infolgedessen erhielt Händel ein Angebot zur weiteren Ausbildung in Italien. Der Vater war dagegen und wünschte dass sein Sohn die Schule absolvierte, damit er später an einer Universität studieren könne. Der junge Händel entsprach diesem Wunsch und nahm, obwohl sein Vater schon seit fünf Jahren tot war, ein juristisches Studium an der Universität Halle auf.
Händel zog nach Hamburg um und spielte dort Geige und Cembalo im Orchester im Theater am Gänsemarkt. 1705 wurde seine erste Oper, Almira,
uraufgeführt. 1706-1710 reiste Händel mehrfach nach Italien und schloss
Freundschaft mit Komponisten wie Arcangelo Corelli und Alessandro Scarlatti.

Nach einer inspirierenden Zeit in Italien wurde 1709 seine Oper Agrippina
sehr erfolgreich in Venedig uraufgeführt und Händel erlangte zunehmend
Bekanntheit als Komponist italienischer Opern. 1710 wurde er Hofkapellmeister
des Kurfürsten von Hannover und reiste bereits Ende des Jahres nach England,
um seine erfolgreiche Oper Rinaldo uraufzuführen. 1714 wurde der Kurfürst
von Hannover zum Britischen König Georg I. gekrönt und Händel arbeitete
für ihn weiter. Händel nahm eine britische Staatsbürgerschaft an und
komponierte nicht nur zahlreiche Opern, sondern auch Oratorien, da in der
kirchlichen Fastenzeit keine Opernaufführungen erlaubt waren. 

1751 begann Händel zu erblinden, arbeitete aber trotzdem bis eine Woche vor
seinem Tod an der Aufführung seines Oratoriums, des Messiah. Er starb am 14. April 1759 in seiner Londoner Wohnung und wurde in der Westminster Abbey beigesetzt. Der produktive Komponist ist für seine meisterhafte Anwendung der
emotionalen Dacapo-Arien und majestätische Opern, die regelmäßig auf
internationalen Opernbühnen gespielt werden, bekannt.

Rinaldo HWV 7

Händels erste Oper für London, Rinaldo, entstand auf Vorschlag von Hill, des
damaligen Pächters des Queen’s Theaters Haymarket. Angeblich brauchte
Händel nur zwei Wochen, um die Oper zu vollenden; viele Nummern sind aus früheren Werken entlehnt worden. Der szenische Aufwand der Uraufführung mit Blitz, Feuerwerk und über die Bühne fliegenden echten Vögeln hat das unterhaltungshungrige Londoner Publikum sehr begeistert.

In Jerusalem um 110, während der Belagerung im ersten Kreuzzug, hat der General Goffredo seinem besten Krieger Rinaldo die Hand seiner Tochter Almirena als Siegesprämie versprochen. Dabei macht ihm Argante, der Herrscher über Jerusalem, einen Strich durch die Rechnung: Mit der Hilfe der Zauberin Armida raubt er die Tochter seines erbitterten Feindes, Almirena. In einem schönen Garten bei Armidas verzaubertem Palast beklagt Almirena ihre Gefangenschaft. Rinaldo versucht, seine zukünftige Braut zu befreien, aber Armida kommt dazwischen und nimmt auch ihn fest. Armida nimmt daraufhin Almirenas Gestalt an und versucht, Rinaldo zu verführen, aber Rinaldo gelingt es, die richtige Almirena zu identifizieren und zu befreien. Am Ende findet die geplante Schlacht doch noch statt und Rinaldo führt Goffredos Heer zum Sieg.

 

 
 
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The Night, in Silence, under Many a Star

George Crumb (1929)
Apparition - Elegiac songs and vocalises (1979).
Gedicht von Walt Whitman aus When Lilacs Last in the Dooryard Bloom’d

Die Nacht voller Stille
unter manchem Stern,

Das Meeresufer
und die rau-flüsternde Welle,
deren Stimme ich weiß,

Und die Seele, dir sich zuwendend,
O weiter, wohl-verhüllter Tod,

Und der Körper, dankbar,
nah sich schmiegend an dich.

The night in silence
under many a star,

The ocean shore
and the husky whispering wave
whose voice I know,

And the soul turning to thee
O vast and well-veil’d death,

And the body gratefully
nestling close to thee.

George Crumb

George Crumb wurde am 24. Oktober 1929 in Charleston, West Virginia, in eine Musikerfamilie geboren. Nach einem Masterstudium an der University of Illinois durfte er als Fulbright Stipendiat nach Berlin fahren, um Komposition bei Boris Blacher an der Hochschule für Musik zu studieren. Schließlich wurde er 1959 Doctor of Music an der University of Michigan. Crumb hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten (Pulitzer prize, Grammy award) und ist für seine erfindungsreichen Klänge und Farben bekannt. Er experimentiert regelmäßig mit verschieden Instrumentengruppen, denen er vieles abverlangt. Seine außergewöhnlichen und theatralischen Partituren fordern von den Musikern oftmals, ihre Behaglichkeitszone zu verlassen. Dabei spielt er mit verschiedenen Genres, wie westlicher und nicht-westlicher Musik, Hymnen und Folkmusic und wird von Orten wie seiner Heimat bei der Appalachen-Region bis Ost Asien inspiriert. Nach 30 Jahren ist er von seiner Lehrerstelle in Pennsylvania zurückgetreten und wohnt immer noch in dem Haus, in dem er und seine Frau ihre drei Kinder großgezogen haben.

Apparition

Den Liederzyklus Apparition hat George Crumb 1979 komponiert. Den Text hat Crumb von Walt Whitman’s When Lilacs Last in the Dooryard Bloom’d genommen. Der charakterisierender Liederzyklus Apparition besteht aus 6 Liedern und 3 Vokalisen über die Schönheit des Sterbens. Seine Vertonung erfordert besondere Techniken für die Musiker. Die Klavierbegleitung besteht aus Zupfen, Geklimper und Trommeln der Saiten. Ebenfalls muss die Sängerin manchmal Glissandi, Gesumm und Vogelgeräusche machen. Die Kombination der Effekte wirkt sehr theatralisch und berührend. Die Noten des ersten Liedes, The Night, in Silence, under Many a Star, sehen aus wie ein Kreis, genauso wie die Musik klingt, was für mich das Inhalt auf einer ganz erstaunlicher Weise interpretiert. Das Leben - ein ewiger Kreis der Natur.

 
 
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Se la mia stella

Joseph Haydn (1732-1809)
Arie der Flaminia aus der Oper Il mondo della luna

Wenn mein Stern
mich führt,
eine bessere Begleitung
kann man sich nicht wünschen.

Gegen seinen Planeten
stellt sich umsonst
dieser törichte Mund,
der nein sagt.

Se la mia stella
si fa mia guida,
scorta più fida
sperar non so.

Al suo pianeta
contrasta invano
quel labbro insano
che dice no.

Joseph Haydn

Joseph Haydn wurde 31. März 1732 in Rohrau, Österreich geboren. In seinem Elternhaus wurde viel gesungen, obwohl die Eltern selbst keine professionellen Musikern waren. Haydn hatte elf Geschwister, von denen aber nur sechs überlebten. Schon mit fünf Jahren fing seine Chorausbildung in Hainburg an der Donau bei seinen Verwandten an. Haydn hat nie wieder bei seinen Eltern gewohnt, kam nur für kurze Besuche. Mit acht Jahren wurde er Chorknabe des Wiener Stephansdoms. Haydn verbrachte die nächsten sieben Jahre in Wien, wo er im Chor sang, zu komponieren begann und an verschiedenen Instrumente ausgebildet wurde. Nach seinem Stimmbruch mit siebzehn Jahren blieb er in Wien als freischaffender Künstler. Nach acht lehrreichen Jahren als Kammerdiener und musikalischer Assistent des erfolgreichen Opernkomponisten Nicola Porpora ging er an den Hof des Fürsten Eszterházy nach Eisenstadt, wo er über die nächsten Jahrzehnte zahlreiche eigene und fremde Opern aufgeführte. 1760 heiratete Haydn Anna Maria Keller. In der folgenden Zeit reiste er viel und lernte andere Meister der Klassik wie W. A. Mozart und L. Beethoven, kennen.

Haydns kompositorisches Schaffen beinhaltet fast alle Gattungen der
Vokal- und Instrumentalmusik. Er schuf 24 Opern, berühmten Oratorien wie
Die Schöpfung und Die Jahreszeiten, über 100 Symphonien und gilt immer noch als Erfinder des Streichquartetts. Am 31. Mai 1809 starb er 77-jährig, friedlich in seiner Wohnung in Wien. 

Il mondo della luna

Im Rahmen eines Hochzeitsfestes eines Sohns von Haydns Dienstherrn wurde dieOper Il mondo della luna im Opernhaus zu Eszterháza 1777 uraufgeführt. Trotz des Aufwands gab es nur drei Vorstellungen an dem fürstlichen Hof. Erst wurde die Oper wieder aufgeführt im Anlass Haydns 200. Geburtstag. Der Text besteht großenteils auf die dramma giocoso, Il mondo della luna von Carlo Goldoni. Der Autor der die Zusammenstellung des Textes im Finale des dritten Akt bleibt unbekannt.

In Venedig 1750 stellt sich der Buonafede vor, ein reicher venezianischer Kaufmann, wie schön das Leben auf dem Mond sein könnte (zumindest besser als zuhause mit seinen zwei Töchtern: Clarissa und Flaminia und der Haushälterin). Ecclitico der sich als Astronom ausgibt und sein Freund, der Cavaliere Ernesto, überzeugen den leichtgläubigen Buonafede durch eine Fernrohr, der das Leben auf dem Mond zeigt. Mit dieser Täuschung haben die beiden es weniger auf Buonafedes Geld abgesehen als auf dessen Töchter. Die Töchter möchten aus dem tyrannischem Haus des Vaters entkommen um mit den zukünftigen Ehemännern zu sein. Ecclitico gibt dem Buonafede ein Zaubertrank der es ermöglicht auf den Mond zu reisen. Nachdem der Garten des Ecclitico in eine Mondlandschaft verwandelt wurde, scheinen Buonafede wichtige Leute des Mondes wie, der Mondkaiser. Später erscheinen sogar seine Töchter und Buonafede wird überlistet die Zustimmung zu deren Heirat mit den Männern zu geben. Langsam merkt Buonafede dass er doch nicht auf dem Mond sei und schließlich gibt er die Liebespaare seinen Segen.

 
 
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Arrière! Je réchauffe les bons

Maurice Ravel (1875-1937)
Arie des Feuers aus der Oper L’enfant et les sortilèges

 

Zurück!
Ich erwärme die Guten,
doch ich verbrenne die Bösen.
Kleiner dummer Raufbold,
du hast alle gütigen Schutzgötter beleidigt,
die zwischen dir und dem Unglück
die zerbrechliche Schranke errichtet haben!

Ah!
Du hast den Schürhaken geschwungen,
den Kessel umgestoßen,
die Streichhölzer verstreut, hüte dich!
Hüte dich vor dem tanzenden Feuer!

Wie eine Schneeflocke würdest du
auf seiner Scharlachzunge vergehen!

Ah! Hüte dich! Ich erwärme die Guten! Hüte dich! Ich verbrenne die Bösen!
Ah! Sei auf der Hut!




 

Arrière!
Je réchauffe les bons,
mais je brûle les méchants!
Petit barbare imprudent,
tu as insulté à tous les Dieux bienveillants,
qui tendaient entre le malheur
et toi la fragile barrière!


Ah!
Tu as brandi le tisonnier,

renversé la bouilloire,
éparpillé les allumettes, gare!
Gare au feu dansant!

Tu fondrais comme un flocon
sur sa langue écarlate!

Ah! Gare! Je réchau e les bons!
Gare! Je brûle les méchants!
Gare!
Gare à toi!

 

 

Maurice Ravel

Der französische Komponist Maurice Ravel wurde am 7. März 1875 in Ciboure geboren, wuchs aber in Paris auf. Seine Eltern unterstützen sein Musikinteresse und mit sieben Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht. Ab seinem vierzehnten Lebensjahr bis 1905 durchlief er eine Ausbildung am Pariser Konservatorium. Während des Studiums komponierte er viele seiner berühmtesten Werke. In der Literatur werden seine Kompositionen aus
dieser Zeit im Vergleich zu späteren oft als reifer bewertet. Dreimal nahm er an dem Kompositionswettbewerb „Prix de Rome“ (höchsten vom Konservatorium
verliehenen Auszeichnung für Komponisten in Frankreich) ohne Erfolg teil, da
die Juroren die Musik zu fortschrittlich fanden. Die Entscheidung der Juroren löste einen Skandal aus und schließlich wurde der Rektor gezwungen,
zurückzutreten. Sein Nachfolger, der Komponist Gabriel Fauré, wurde daraufhin
zum neuen Rektor und Kompositionslehrer des jungen Ravels.

Ravel erweiterte das Repertoire für das Klavier durch Stücken wie
Jeux d’eau und Gaspard de la nuit und 1909-1912 komponierte
er das Ballet Daphnis et Chloé. Das Meisterwerk schuf er in Zusammenarbeit
mit S. Diaghilev und Les Ballets Russes für ein großes Orchester und Chor. Beim
Ausbruch des Ersten Weltkriegs bemühte er sich, zum Militär zu kommen,
wo er zwei Jahre lang als Kraftfahrer diente. Nach dem Krieg reiste Ravel viel,
um seine Werke in Wien, Amsterdam, London und Venedig zu dirigieren.
Schließlich unternahm er eine Amerika-Tournee, auf der er Leute wie George
Gershwin traf und seine Jazz Kenntnisse vertiefen konnte. Er starb am
28.12.1937 in Paris und ist bis heute einer der bedeutensten und
beliebtesten französischer Komponisten des 20. Jahrhunderts.
Ravel ahmte Formen wie Menuett, Habanera, Bolero und Blues nach ohne sie zu kopieren, indem er neue Eigenarten der Musik auf einer eleganter und freudvoller Weise herausstellte und neu interpretierte.

L’Enfant et les sortilèges (Das Kind und der Zauberspuk)

Der Direktor der Opéra Paris bat Colette (eigentlich Sidonie-Gabrielle Claudine
Colette) um ein Libretto zu einem Fantasie-Ballett und schlug Ravel als Komponisten zu dem Libretto vor. Nachdem Ravel das Libretto bekommen hatte, entschied er sich aber zu einer Vertonung als Oper statt als Ballett. Im März 1925 wurde die Oper anders als geplant in der Oper Monte Carlo anstelle der Opéra Paris mit großem Erfolg uraufgeführt.

In einem Zimmer eines Landhauses in der Normandie muss ein unartiges Kind
zur Strafe in seinem Zimmer bleiben. Verärgert zerstört das Kind die Möbel des
Zimmers und quält seine Katze. Aber wie in einem Albtraum werden die
beschädigten Möbel und Gegenstände des Zimmers, der Sessel, die Teekanne
oder die Uhr, mit einem Foxtrott-Rhythmus der zwanziger Jahre lebendig und
rächen sich an ihrem Folterer. Außerdem tritt aus einem zerissenen Lesebuch
eine Prinzessin mit Flötenbegleitung auf und aus dem Schornstein schießt zischendes Feuer. Das Zimmer verwandelt sich in einen Garten voller Pflanzen und Tieren, die das Kind irgendwann gequält hat. Als sich in dem Chaos ein Eichhörnchen verletzt und das Kind ihm wider Erwarten die Pfote verbindet,
halten die anderen Tiere inne. Sie belohnen sein neugewonnenes Wohlwollen,
indem sie es wieder zurückgeleiten und mit ihm nach der Mutter rufen.

L’Enfant et les sortilèges verbleibt eine der beliebtesten Opern Frankreichs - durchzogen von Liedern, Tänzen, Unterhaltungsmusik und klassischer Tradition. Die Oper greift inhaltlich und musikalisch Strömungen ihrer Umwelt und Zeit auf; sie zeichnet das Bild einer Ära der Zerstörung und Reperatur und weist einen Weg zur Weisheit und Liebe.

 
 
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Der Hirt auf dem Felsen

Franz Schubert (1797–1828)
D 965 - für Singstimme, Klarinette und Klavier
nach Gedichten von Wilhelm Müller und Karl August Varnhagen von Ense

 

Wenn auf dem höchsten Fels ich steh’,
In’s tiefe Tal hernieder seh’,
Und singe.

Fern aus dem tiefen dunkeln Tal
Schwingt sich empor der Widerhall
Der Klüfte.

Je weiter meine Stimme dringt,
Je heller sie mir wieder klingt
Von unten.

Mein Liebchen wohnt so weit von mir,
Drum sehn’ ich mich so heiß nach ihr
Hinüber.

In tiefem Gram verzehr ich mich,
Mir ist die Freude hin,
Auf Erden mir die Hoffnung wich,
Ich hier so einsam bin.

So sehnend klang im Wald das Lied,
So sehnend klang es durch die Nacht,
Die Herzen es zum Himmel zieht
Mit wunderbarer Macht.

Der Frühling will kommen,
Der Frühling, meine Freud’,
Nun mach’ ich mich fertig
Zum Wandern bereit

 

Franz Schubert

Franz Schubert wurde am 31. Januar 1797 in Himmelpfortgrund in der Nähe von
Wien geboren. Seine musikalische Ausbildung erhielt er früh von seinem Vater
und Bruder. Außerdem organisierte seine Familie regelmäßige Streichquartettabende. Später bekam er Unterricht an der Orgel, in Harmonielehre und Kontrapunkt und 1808 wurde er Sängerknabe der Wiener Hofkapelle und des Akademischen Gymnasiums. Außerdem erhielt er Unterricht beim Hofkapellmeister A. Salieri, Meister der italienischen Oper und Kirchenmusik. 1813 verließ Schubert aber die Schule und begann eine Ausbildung als Lehrer. Außerdem wirkte er drei Jahre lang als Hilfslehrer an der Schule seines Vaters. Trotzdem komponierte er in der Zeit eine ganze Menge Musik - Lieder, Bühnenwerke, Symphonien, Messen und Klaviersonaten.

Mit 23 Jahren beendete Schubert seine Laufbahn als Lehrer und entschloss sich, sich als freischaffender Künstler der Komposition zu widmen. Er war in der
Wiener Musikszene bereits bekannt und sein guter Freund, der Dichter Franz v.
Schober, initiierte mit den  „Schubertiaden“ eine damals eine neue und einzigartige Veranstaltungsform. Dort erklangen Schuberts Lieder, Kammermusikwerke, Tänze und vierhändige Kompositionen vor einem erlesenen Kreis von Zuhörern. Von seinen Bühnenwerken wurden zu Schuberts Lebzeiten nur vier aufgeführt, viel erfolgreicher waren seine Liederzyklen wie Die schöne Müllerin und Die Winterreise. Nach vielen Jahren mit geschwächtem Immunsystem starb Schubert am 19. November 1828 bei seinem Bruder an einer Typhusinfektion.
 

Der Hirt auf dem Felsen

Die Komposition Der Hirt auf dem Felsen D 965 hat Schubert im Oktober 1828
vollendet. Die erfolgreiche Sängerin Pauline Anna Milder-Hauptmann (1785-1838) bat Schubert um ein wirkungsvolles Stück für konzertante Vorträge, „Sie würden mich dadurch unendlich beglücken“, schrieb sie ihm. Schubert war von ihrer ausdrucksvollen Stimme sehr begeistert. Sie sang Partien wie die Leonore in Beethovens Uraufführung von Fidelio. Später ist die Sängerin nach Berlin umgezogen, wo sie neben der Oper auch Liedgesang pflegte. 

Schubert hat für die Komposition nicht nur ein Gedicht benutzt, sondern
eine Textmontage aus drei verschiedenen Vorlagen. Die Gedichte der beiden
B-Dur Teile entstammen von Wilhelm Müller; Der Berghirt („Wenn auf dem
höchsten Fels ich steh“) und Liebesgedanken („Der Frühling will kommen“).
Der kontrastierende Mittelteil kommt von Karl August Varnhagen von Ense,
der zuerst als Romanze und später als Nächtlicher Schall veröffentlicht wurde. 

Schubert greift das sehnsuchtsvolle Hirtenmotiv musikalisch durch dialogische
Einwürfe der Klarinette gegenüber der Sopranstimme auf, verharrt dabei aber in keiner kleinteiligen Pastoralform, sondern führt den „Dialog“ zu einer virtuosen Szene zusammen. 

 

 

Biografien

 

Álfheiður Erla Guðmundsdóttir

Die isländische Sopranistin Álfheiður Erla Guðmundsdóttir wurde 1993 in Reykjavík geboren und stammt aus einer Musiker-Familie. Schon früh erkannte sie, dass sie Sängerin werden wollte. Erste Bühnenerfahrungen (u. a. als Susanna in „Le nozze di Figaro“ und als Adele in „Die Fledermaus“) sammelte die Sopranistin in Produktionen der Sigurður Demetz Gesangsschule, wo sie bei Hallveig Rúnarsdóttir und Sigrún Hjálmtýsdóttir studierte und 2013 ihren Abschluss mit Auszeichnung ablegte. 

Seit 2014 vervollständigt Álfheiður ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Prof. Anna Korondi. Weitere Impulse erhielt sie bei Liana
Vlad, Hendrik Heilmann, Peter Berne und Wolfram Rieger. Außerdem besuchte
sie Meisterkurse u. a. bei Emma Kirkby, Laura Sarti und Janet Williams.
Im Oktober 2015 gewann Álfheiður den 3. Preis sowie einen Sonderpreis beim
Internationalen Gulio-Perotti Gesangswettbewerb. 2016 wurde sie Stipendiatin des Deutschlandstipendiums und in die Förderung des Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin e. V. aufgenommen. 

Während ihres Studiums hat Álfheiður zweimal im Exzellenz-Konzert der Hochschule musiziert. In Opernprojekten der Hochschule hat Álfheiður z. B. Rollen wie Marzelline in „Fidelio“, Susanna in „Le nozze di Figaro“, und Flaminia in „Il mondo della luna“ gesungen. Álfheiður wurde für das Britten-Pears Young Artist Programm ausgewählt und wird dafür im Sommer 2018 eine Woche in Snape Maltings verbringen. Dort wird sie mit Anne Sofie von Otter, Kristian Bezuidenhout und anderen Künstlern an ihrem klassischen Repertoire arbeiten. Als Solistin in Liederabenden sowie in geistlichen Werken wie „Messiah“ von G. F. Händel und in „Johannes-Passion“ von J. S. Bach, tritt Álfheiður regelmäßig in Reykjavík und Berlin auf. 


Daniel Gerzenberg

Daniel Gerzenberg wird 1991 in Hamburg geboren und erhält seinen ersten Klavierunterricht im Alter von 5 Jahren von seiner Mutter Lilya Zilberstein und von Julia Suslin. Mit 15 Jahren wechselt er zu der Konzertpianistin Julija Botchkovskaia, wird Jungstudent an der Hochschule von Musik und Theater Hamburg, studiert fortan bei Prof. Marian Migdal im Hauptfach Klavier und schließt sein Bachelorstudium im Jahre 2016 bei Mauro Lo Conte mit Bestnote ab.

Im Jahre 2008 beginnt seine internationale Karrirre, indem er mit seinem Bruder Anton Gerzenberg ein erfolgreiches Klavierduo bildet. Nach dem Gewinn des Bundeswettbewerbs “Jugend Musiziert” gibt das Duo Gerzenberg sein internationales Debüt bei dem Festival „Progetto Martha Argerich“ in Lugano. Weitere Konzerte bei bedeutenden Festivals folgen: Schleswig-Holstein Musikfestival, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Mozart-Fest Würzburg, Klavierfestival Ruhr. Orchesterkonzerte mit dem National Taipei Symphony Orchestra, der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg, dem Haydn-Orchester Bozen und den Münchner Symphonikern folgen. Eine Konzerttournee mit Martha Argerich und Lilya Zilberstein führen sie in die Philharmonie Essen, die Laeiszhalle Hamburg, die Glocke Bremen und den Sendesaal Hannover. Als Sonderpreisträger des NDR machen die Brüder eine Aufnahme der Schubert Fantasie f-moll und sind zudem auf der CD “Martha Argerich and Friends” (EMI) zu hören. In diesem Zeitraum bekommt er bedeutende Einflüsse von Robert Levin, Norman Shetler, Burkhard Kehring, Sir András Schiff und Katia & Marielle Labèque.

Daniel Gerzenberg ist Lyriker, Übersetzer, Schauspieler und Rezitator. Er spricht 6 Sprachen und veröffentlicht im Jahre 2014 den Gedichtband ‘Auf der Suche nach der Rose’ (Verlag Neues Leben). Er übersetzt das poème de théâtre ‘Stabat Mater Furiosa’ (secession Verlag für Literatur) von Jean-Pierre Siméon aus dem Französischen, wofür er den Förderpreis für literarische Übersetzungen der Stadt Hamburg erhält. Des Weiteren nimmt er an der Hochschule für Musik und Theater Schauspiel- und Dramaturgierunterricht und tritt in mehr als 10 Hochschulproduktionen als darstellender Pianist auf. In seinen Konzerten rezitiert er eigene und fremde Lyrik, kooperiert als Sprecher mit dem Kulturprojekt tonali und dem Ensemble Resonanz. 

Seit Oktober 2016 studiert Daniel an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin in der Liedklasse von Prof. Wolfram Rieger und erarbeitet sich ein breites Repertoire von der Romantik bis zur Neuen Musik. Er arbeitet mit jungen Komponisten zusammen, die seine Poesie vertonen und entwickelt ein Konzept zur Liedimprovisation. 2017 gibt er sein Debüt in der Wigmore Hall mit dem Bariton Lawrence Halksworth und arbeitet mit der Sopranistin Sophia Burgos zusammen, mit der er den Prix de Lied 2017 bei dem Concours International de Chant-Piano Nadia et Lili Boulanger gewinnt. Des Weiteren bekommt er weitere Einflüsse von Christine Schäfer, Thomas Quasthoff, Eric Schneider und Axel Bauni und ist als Korrepetitor in den Klassen von Júlia Várady und Tabea Zimmermann an der HfM Berlin tätig. 2018 spielt er für Barbara Hannigan’s young artist project Equilibrium, ist Klavier-Stipendiat in der Lied-Akademie des
Heidelberger Frühling unter der Leitung von Thomas Hampson und erhält gemeinsam mit Sophia Burgos den 2. Preis sowie den Spezialpreis für die beste Interpretation des Auftragswerkes „Lied“ von Isabel Mundry bei dem Internationalen Liedwettbewerb Franz Schubert und die Musik der Moderne.

Florentine Simpfendörfer

Florentine Simpfendörfer wurde in Heilbronn geboren und erhielt dort im Alter von elf Jahren ihren ersten Klarinettenunterricht. Nachdem sie mehrere Bundespreise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“, darunter einen ersten Preis in der Kategorie Klarinette Solo 2012, erhielt, wurde sie Stipendiatin der Begabtenförderung der Stadt Heilbronn.Darüber hinaus erhielt sie ein Stipendium der Otto Rombach-Stiftung Heilbronn und gewann 2012 den Publikumspreis der Sparkassen Finanzgruppe im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Nach ihrem Abitur begann Florentine Simpfendörfer ihr Studium bei Prof. Ralf Forster, Prof. Martin Spangenberg und Prof. Wenzel Fuchs an der Hochschule für Musik„Hanns Eisler“ Berlin. Weitere Anregungen erhielt sie durch Sabine Meyer, Ralph Manno, Norbert Kaiser und Eduard Brunner. Im August 2014 wurde sie in die Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks aufgenommen und spielte dort unter Dirigenten
wie Mariss Jansons, Sir Simon Rattle, Herbert Blomstedt, Bernard Haitink
und Daniel Harding. Des Weiteren war sie in zahlreichen Kammermusikkonzertendes Bayerischen Rundfunks zu hören und wurde 2013 mit dem Holzbläserquintett der Akademie zum „Kammermusikfestival der Jungen Elite“ der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern eingeladen. Florentine Simpfendörfer spielt als Aushilfe im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, dem Münchner Kammerorchester und der Kammerphilharmonie Bremen.
 

Sophia Schupelius

Sophia Schupelius wurde 1993 als ältestes von fünf Kindern in Berlin geboren. Im Alter von acht Jahren bekam sie ihren ersten Cellounterricht. Mit 14 Jahren wurde sie in den Berliner Mädchenchor aufgenommen. Mit dem Chor trat sie in den folgenden Jahren in zahlreichen Konzerten im In- und Ausland als Solistin auf, u.a. in der Rolle des Töchterchens in der Oper „Königskinder“ unter Ingo Metzmacher in der Berliner Philharmonie. Von 2008 bis zu deren Tod im Jahr 2013 wurde Sophia Schupelius von der Mezzosopranistin Ruthild Engert unterrichtet. Seit 2014 ist sie Studentin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in der Gesangsklasse von Prof. Anna Korondi. Als Solistin arbeitet sie regelmäßig mit dem Mendelssohn Kammerchor, der Hauptstadtoper Berlin und tritt in Lied- und Opernproduktionen der Hochschule und verschiedener Kirchengemeinden auf. Parallel absolviert sie ein Masterstudium an der Humboldt - Universität zu Berlin und ist Stipendiatin des Deutschlandstipendiums.

Ekaterina Bazhanova

Ekaterina Bazhanova ist in Orenburg, Russland geboren. Sie studiert an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin seit 2013, u. a. bei Britta Schwartz und Uta Priew. Außerdem ist sie Stipendiatin des Deutschlandstipendiums und der Richard-Wagner-Stiftung.

Javier Aguilar Bruno

In Murcia (Spanien) geboren.  Im Alter von 16, studiert er in der Hochschule für Musik von Aragon 2 Jahren bei Enrique Palomares. Er wurde bei Wettbewerben “zwischen Streichern und Bläsern 2011” (2. Preis) und “Ruperto Chapi 2007” (2. Preis) ausgezeichnet. Viele wichtige Impulse durch Projekte, Akademien und Masterklasse an der Balthasar Neumann Akademie (Michael Behringer und Anna Melkonyan), Akademie für Alte Musik Berlin (Raphael Alpermann), La Tempestad (Silvia Marquez) und Solamente Naturali (Milos Valent). Seit Oktober 2014, studiert er Bachelor in der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” Berlin bei Prof. Stephan Picard und seit März 2017, studiert er weiter an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Mark Gothoni. Seit 2016 ist Javier Stipendiat des Vereins “Yehudi Menuhin” Live Music Now » in Berlin. Er ist  Gründungsmitglied des „Ensemble Summa“ und leitet der „1.Festival de Música de Monzón 2017“.  Er ist verantworlich für die Künstlerische Leitung diesem Ensemble. Er spielt eine Violine von  Antonio Testore “1755” von der Universität der Künste Stiftung.


Giulia Wechsler

Giulia Wechsler, geboren 1995 in Zürich und aufgewachsen in Lugano, Schweiz, studierte Geige mit Katalyn Major an dem Conservatorio della Svizzera Italiana und wechselte zu Ivan Vuckevics Viola-Klasse in der Menhuin-Akademie (IMMA) in Coppet als Halbzeitstudentin. Sie studiert derzeit bei Julia Gartemann an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. 

Zusätzliche Studien beinhalten Masterclasses mit Valery Gradow, Pavel Berman, Johannes Eskar, Volker Jacobsen, Piero Farulli, Vladimir Mendhelsson, Rachel Roberts, Matthias Buchholz, Tatjana Masurenko, Yury Bondarev. Im Jahr 2014 gewinnt Giulia den ersten Preis im SJWM für Viola solo (Lausanne, CH) und wenige Monate später einen weiteren ersten Preis beim Salieri-Wettbewerb, Legnago (Italien). Im März 2016 hatte Giulia dank der bulgarischen Kulturvereinigung die Gelegenheit, als Solistin, die Suite hebraique von Bloch mit der Vidin Sinfonietta unter der Leitung von Konstantin Llievsky zu spielen. Giulia Wechsler wurde Preisträgerin des STREICHWERK im Internationalen Streichwettbewerbs in Berlin, als sie im November 2016 den zweiten Preis gewonnen hat. Seit Juni 2016 spielt sie im Russisch-Deutsche Sinfonieorchester unter der Leitung von Maestro Valery Gergiev. Von September 2017 bis Sommer 2019 wird sie als Akademistin dem Rundfunk-Sinfonieorchestrer Berlin beitreten. Giulia spielt  eine Viola von Francesco Bissolotti (Cremona, 1994).

Kaori Kobayashi

Kaori Kobayashi stammt aus Sapporo, Japan. Sie studierte den Bachelor an der
“Hokkaido university of Education”. Danach ging sie 2013 nach Augsburg, um bei
Christoph Henschel den Master auf moderner Violine zu machen. Seit 2016 studiert sie an der UdK Berlin Barockvioline. Masterclasses u. a. bei Midori Goto, Enrico Onofri, Bernhard Forck, vertieften ihre Ausbildung. 

Dobrawa Czocher

Dobrawa Czocher wurde 1991 in Tczew geboren. Sie besuchte das Musikinternat Feliks Nowowiejski in Danzig und bekam dort Unterricht bei Jadwiga Ewald. Ihren Bachelor of Music absolvierte sie an der Musikhochschule Fryderyk Chopin in Warschau bei Prof. Piotr Hausenplas. Seit 2015 studiert sie nunmehr Master of Music in Detmold bei Prof. Alexander Gebert. Von 2008 bis 2010 war sie Stipendiatin der polnischen Stiftung für Hochbegabte.

Dobrawa Czocher ist Preisträgerin mehrerer renommierter Wettbewerbe, sowohl als Solistin, als auch in verscheidenen Kammermusikformationen. Als  Solistin belegte sie unter anderem den dritten Platz beim landesweiten Luigi
Boccherini Wettberwerb in Zamosc, den ersten Platz der National Cello Audition in Lodz, einen zweiten Platz beim Warschauer Cello-Wettbewerb außerdem bekam Sie eine Auszeichnung beim Bachwettbewerb in Zielona Gora.

Als Mitglied eines Klaviertrios gewann sie den zweiten Preis der National Chamber Auditions in Sochaczew und den ersten Preis des Internationalen Musikwettbewerbs Julius Zarebski in Lomianki. Sie ist außerdem Mitglied des Sillage Klavierquintetts, das von der Jury des landesweiten Kammermusikwettbewerbs in Bydgoszcz eine Auszeichnung bekam und den zweiten Preis beim internationalen Kammermusikwettbewerb in Jurmala, Lettland gewann. Sie nahm an verschiedenen Meisterkursen bei renommierten Professoren wie z. B. Arto Noras, Kazimierz Michalik, Stanislaw Firlej, Thomas Herbut, Jose Gallardo teil. In den Jahren 2013 und 2014 gab Dobrawa Czocher beim Festival Ensemble in Książ Konzerte gemeinsam mit Künstlern wie Szymon Krzeszowiec, Paul Gulda, Kevin Kenner und Tomoko Akasaka. Seit September 2017 ist sie Stimmführerin in der Neue Philharmonie Berlin. 

 

 

Danksagung

Ich möchte mein Bachelorkonzert und die dazugehörige Portraitreihe zum Anlass nehmen, mich bei einigen Menschen zu bedanken.

Danke:

liebe Anna Korondi,

für die ehrgeizige Förderung und die ganze Geduld während meines  gesanglichen Studiums.

an meinen lieben Korrepetitoren:

Liana Vlad und Hendrik Heilmann, die mit mir traumhaft musiziert und mich unterstützt haben.
Wolfram Rieger, Peter Berne, Stewart Emerson, Robert Nassmacher, Byron Knutson und Júlia Varády, die mir in den unterschiedlichen Stilrichtungen der Musik Impulse gegeben haben.

liebe Natalia Farhi, die geduldig und liebevoll die Diktion meines Repertoires verbessert hat.

an meine Lehrer im szenischen Unterricht: Matthias Schönfeldt, Nino Sandow und Steffen Kaiser, die mir geholfen haben, meine Fantasien auf die Bühne zu bringen.

und an die zahlreichen anderen Lehrer meines Studiums.

Danke: 

Daniel Gerzenberg, der mit mir mein ganzes Konzert vorbereitet und begleitet hat.

Sophia Schupelius, die mein Programmheft korrigiert und mit mir gesungen hat.

an mein internationales Streichquartett:

Javier Aguilar Bruno, Kaori Kobayashi, Giulia Wechsler und Dobrawa Czocher.

Florentine Simpfendörfer, die F. Schubert’s Der Hirt auf dem Felsen ermöglicht hat.

Ekaterina Bazhanova, meinen Ernesto aus Il mondo della luna.

an meine ganzen Models, die diese Portrait Reihe ermöglicht haben:

Valgerður Jónsdóttir meine Mutter und Vorbild, meine Freunde Johanna Loïs Decloître, Marine Madelin, Lion Verheyden, Noa Beinart, Dórótea Höeg Sigurðardóttir, Serena Sáenz, Clara Kastenholz und meinen geduldigen Freund Valgeir Daði Einarsson.

an alle meine lieben Freunde, die ich während meines Studiums kennengelernt habe.

an meine Familie, die mich von Anfang an unterstützt hat.

Quellen

1. http://www.musik.is/Bjarni/Thjodlogin/inng-1gr.html
2. https://skemman.is/bitstream/1946/10153/1/MA%20ritger%C3%B0-Egill.pdf
3. http://www.kirchenchor-freienbach.ch/medien/lateinisch.html
4. https://www.wien.gv.at/wiki/index.php/Wolfgang_Amadeus_Mozart
5. https://carusmedia.com/images-intern/medien/50/5165100/5165100x.pdf
6. http://www.mozart-w-a.de/index.php?id=540
7. http://oper-muenchen.net/opernkomponisten/opernkomponist-giacomo-puccini/

8. https://www.britannica.com/biography/Giacomo-Puccini
9. https://www.metopera.org/Discover/Synposes-Archive/La-Rondine/
10. https://www.koelner-philharmonie.de/media/content/veranstaltung/programmheft/2015-02-01.pdf

11. https://www.britannica.com/biography/George-Frideric-Handel
12. http://www.deutschlandfunk.de/georg-friedrich-haendel-haendel-ist-der-groesste-komponist.886.de.html?dram:article_id=307144
13. https://www.thoughtco.com/rinaldo-synopsis-724283
14. Übersetzung von Daniel Gerzenberg

15. http://www.musicacademyonline.com/composer/biographies.php?bid=121
16. https://www.naxosmusiclibrary.com/sharedfiles/booklets/ONY/booklet-onyx4021.pdf
17. https://www.britannica.com/biography/Joseph-Haydn
18. http://www.klassikakzente.de/joseph-haydn/biografie
19. https://www.baerenreiter.com/shop/produkt/details/BA4682_90/
20. https://www.swr.de/-/id=16634374/property=download/nid=659392/14373gh/rso-abo04-2015-16-textbuch.pdf
21. https://www.allmusic.com/artist/maurice-ravel-mn0000932757/biography
22. http://www.klassik-heute.com/4daction/www_komponist?id=2326&bio
23. https://www.theguardian.com/music/2012/jul/27/colette-lenfant-sortileges-libretto
24. http://www.philharmonia.co.uk/paris/essays/28/lenfant_et_les_sortileges
25. https://austria-forum.org/af/Biographien/Schubert%2C_Franz_%28Peter%29
26. https://www.deutsche-biographie.de/register_pnd118610961.html27.

27. http://www.henle.de/media/foreword/0969.pdf